27) Gemalter Turm

Anfang 15. Jh. an der Nordwestecke der Unterstadt als Teil der Stadtbe- festigung erbaut. Ansätze der weit- gehend abgetragenen Stadtmauer auf der Süd-und Ostseite noch erhalten. Seinen Namen erhielt der Turm nach der auf der Ostseite noch in Spuren erhaltenen Bemalung (Rautenmuster und Wappenschilde), die 1985/86 erneuert bzw. rekonstruiert wurde. Die Sage, daß in dem vorkragenden, auf Konsolen ruhenden Obergeschoß einst der stadtische Magistrat in Pestzeiten getagt habe, ist nicht belegt. Ursprüng- liche Deckung des,Turmdaches mit alten Hohlziegeln noch erhalten.

Hohe: 50 m.

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